Stadttheater Klagenfurt [2010]
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Fotos: Stadttheater Klagenfurt / Helge Bauer
» Videoclip
Koukourgi
Josef E. Köpplingers Regie reizt das Exotische am chinesischen Melodram voll aus. Die nach Fernost verlegte Farce um den erzgefräßigen und feigen Generalssprössling Koukourgi wird zum bunten, mal neongrellen, mal von Riesenmasken hinterlegten Pekingopernspektakel, das angeklebte Chinesenbärte, stumpfe Kampfschwerter und allerhand Gags ganz gut verträgt. So etwa, nach dem Vorbild der Krimiserie "Kottan ermittelt", immer denselben mit Todes- und Kriegsnachrichten ins Bild stürzenden Soldaten, pfeilgespickt, röchelnd, tot - und dennoch allzeit gut bei Baritonstimme.
Dirk Schümer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Sept. 2010
Opern-Comic aus dem Land der aufgehenden SonneOpern-Comic
aus dem Land der aufgehenden Sonne
Köpplinger hat ein gutes Händchen für leichtes Inszenieren. Und auch für die komische Oper des italienischen Komponisten bewegt sich der „Hausherr“ auf sicherem Terrain: Mit viel Gespür für die satirische Auseinandersetzung Cherubinis mit der der Französischen Revolution, hebt er den Dreiakter aus den sagenhaften China auf eine plakative Assoziationseben, die historischen Anspruch und zeitgemäße Adaption mühelos vereint. Stimmiges Tempo, feingliedrige Personenführung und die Lust am gar nicht so unsympathischen Antihelden und feigen Feldherrn „Koukourgi“ sind dabei bestimmende Eckpfeiler, an denen sich ein prächtiges Sängerensemble am naiven handlungsfaden bis zum Happy End und dem Sieg der Liebe hantelt
Irina Lino, Krone, Sept. 2010
Viele Vorhänge zum 100sten!
Pünktlich zum 250. Geburtstag von Cherubini und zum 100. Des Stadttheaters gelang Josef E. Köpplinger eine grandiose Inszenierung, begleitet von einem außergewöhnlich gelungenem Bühnenbild (Johannes Leiacker) mit wunderbaren Kostümen (Marie Luise Walek). ..Diese Oper jedenfalls hat die Ingredienzien um sich einen Platz in den Herzen der Zuhörer zu erobern...
...
Dafür gab es vierdient viele Vorhänge!
Ingeborg Jakl, Der Sonntag, Sept. 2010
Der verschlafene Erzähler
Uraufführung von Luigi Cherubinis „Koukourgi“ am Stadttheater Klagenfurt: Regisseur Josef E. Köpplinger bringt die leichtgewichtige Story um ein appetitstarkes Muttersöhnchen routiniert über die Witzrunden.
Ljubisa Tosic, DerStandard, Sept. 2010
…Deshalb kann auch auf eine Skizzierung der „Handlung“ verzichtet werden, die Hausherr Josef E. Köpplinger durchaus gekonnt in Schwung zu setzten versuchte, einige gelungene Pointen gehen auf sein Konto.
Harald Haslmayr, Die Presse, Sept. 2010
…Josef E. Köpplinger, ... mit bekannt gutem Händchen fürs bunte, wie am Schnürchen laufende Arrangement begabt, hat daraus keine liebliche, klassizistische Chinoiserie, sondern ein actionreiches, knalliges Musical gemacht...
Karl Harb, Salzburger Nachrichten, Sept. 2010
Josef E. Köpplingers Regie reizt das Exotische am chinesischen Melodram voll aus. Die nach Fernost verlegte Farce um den erzgefräßigen und feigen Generalssprössling Koukourgi wird zum bunten, mal neongrellen, mal von Riesenmasken hinterlegten Pekingopernspektakel, das angeklebte Chinesenbärte, stumpfe Kampfschwerter und allerhand Gags ganz gut verträgt. So etwa, nach dem Vorbild der Krimiserie "Kottan ermittelt", immer denselben mit Todes- und Kriegsnachrichten ins Bild stürzenden Soldaten, pfeilgespickt, röchelnd, tot - und dennoch allzeit gut bei Baritonstimme.
Dirk Schümer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Sept. 2010
Opern-Comic aus dem Land der aufgehenden SonneOpern-Comic
aus dem Land der aufgehenden Sonne
Köpplinger hat ein gutes Händchen für leichtes Inszenieren. Und auch für die komische Oper des italienischen Komponisten bewegt sich der „Hausherr“ auf sicherem Terrain: Mit viel Gespür für die satirische Auseinandersetzung Cherubinis mit der der Französischen Revolution, hebt er den Dreiakter aus den sagenhaften China auf eine plakative Assoziationseben, die historischen Anspruch und zeitgemäße Adaption mühelos vereint. Stimmiges Tempo, feingliedrige Personenführung und die Lust am gar nicht so unsympathischen Antihelden und feigen Feldherrn „Koukourgi“ sind dabei bestimmende Eckpfeiler, an denen sich ein prächtiges Sängerensemble am naiven handlungsfaden bis zum Happy End und dem Sieg der Liebe hantelt
Irina Lino, Krone, Sept. 2010
Viele Vorhänge zum 100sten!
Pünktlich zum 250. Geburtstag von Cherubini und zum 100. Des Stadttheaters gelang Josef E. Köpplinger eine grandiose Inszenierung, begleitet von einem außergewöhnlich gelungenem Bühnenbild (Johannes Leiacker) mit wunderbaren Kostümen (Marie Luise Walek). ..Diese Oper jedenfalls hat die Ingredienzien um sich einen Platz in den Herzen der Zuhörer zu erobern...
...
Dafür gab es vierdient viele Vorhänge!
Ingeborg Jakl, Der Sonntag, Sept. 2010
Der verschlafene Erzähler
Uraufführung von Luigi Cherubinis „Koukourgi“ am Stadttheater Klagenfurt: Regisseur Josef E. Köpplinger bringt die leichtgewichtige Story um ein appetitstarkes Muttersöhnchen routiniert über die Witzrunden.
Ljubisa Tosic, DerStandard, Sept. 2010
…Deshalb kann auch auf eine Skizzierung der „Handlung“ verzichtet werden, die Hausherr Josef E. Köpplinger durchaus gekonnt in Schwung zu setzten versuchte, einige gelungene Pointen gehen auf sein Konto.
Harald Haslmayr, Die Presse, Sept. 2010
…Josef E. Köpplinger, ... mit bekannt gutem Händchen fürs bunte, wie am Schnürchen laufende Arrangement begabt, hat daraus keine liebliche, klassizistische Chinoiserie, sondern ein actionreiches, knalliges Musical gemacht...
Karl Harb, Salzburger Nachrichten, Sept. 2010





















