Musicalfestival Bruck/L. - Theater Akzent, Wien - Stadttheater Klagenfurt
[2000 / 2009]
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Fotos: Stadttheater Klagenfurt / Helge Bauer
» Videoclip
Feine blutige Musical-Pastete
"Sweeney Todd" erlebte großartig umgesetzt im Theater Akzent seine Wiener Erstaufführung.
Festival-Intendant Josef Ernst Köpplinger inszeniert bravurös und kommt ohne üppige Bühnentechnik bestens aus. Ein durchdachtes Bühnenbild das blitzschnelle Umbauten erlaubt, erzielt optimale Wirkung. Blut spritzt dekorativ, ein letztes Zucken der Unglücklichen, bevor der Delinquent über die Barbierstuhlrutsche in den Keller zum Fleischwolf flitzt... Fulminant geht es ins große Finale: Immer schneller werden die Szenenschlüsse. Die Leichen türmen sich, die Tochter erkennt den killenden Papa nicht, die als fies geoutete Pastetenbäckerin landet im Backofen, Sweeney Todd wird Opfer eines Verrückten. Wenn das nicht Brutalität ist... Wer sich bis 31.Mai nicht satt sehen kann, hat dann im Juli beim Musical-Festival Bruck/Leitha eine zweite Chance.
Die Presse, 3. 5. 2000
Sweeney Todd - Ein absoluter Glücksfall
London und New York boten anläßlich "20 Jahre 'Sweeney Todd'" konzertante Aufführungen dieses Sondheim-Musicals. In Wien wartete das Theater Akzent mit der Wiener Erstaufführung auf. Die Produktion entstand in Zusammenarbeit mit dem Musical Festival Bruck an der Leitha (wo sie im Juli gezeigt wird) und erwies sich als absoluter Glücksfall - und das nicht nur, weil der Musical-Thriller von Stephen Sondheim und Hugh Wheeler einfach grandios und vermutlich kaum umzubringen ist. Beste Voraussetzungen, die das Produktionsteam gekonnt nutzte. Obendrein erwies sich das kleine, etwa 450 Zuschauern Platz bietende Theater im 4. Wiener Bezirk mit seiner intimen Atmosphäre als optimal für 'Sweeney Todd': Die Bühne ist groß genug, um eine durchaus eindrucksvolle Kulisse aufzunehmen, der Zuschauerraum klein genug, um nahe am schaurig-traurig-witzigen Geschehen zu sitzen und nicht den Kontakt zu den Schauspielern zu verlieren.
Regisseur Josef E. Köpplinger trieb das Geschehen im konventionellen Inszenierungsrahmen bis zum großen Showdown packend voran. Köpplinger nahm die Charaktere ernst, zeichnete sie weniger skurril als Sweeney &- Co. sonst oft daher kommen. sorgte neben reichlich spritzendem Blut trotzdem noch für Witz.
Das Premierenpublikum bedankte sich mit lautstarkem Jubel für einen wunderbaren Musical-Abend, bei dem auch die musikalische Seite unter der Leitung von Walter Lochmann trotz kleiner Besetzung gefiel.
'Sweeney Todd' im Wiener Akzent ist der überzeugendste Beweis, dass man mit vergleichsweise bescheidenen Produktionsmitteln prächtiges Theater machen kann - wenn man's kann und vorausgesetzt, man hat ein tolles Stück. Hier kam endlich einmal wieder beides zusammen!
Das Musicalmagazin Musicals Juni / Juli 2000
Schocker in der Backstube
Nicht von gestern: Stephen Sondheims "Sweeney Todd" in Wien ...Ein Team um Regisseur Josef Köpplinger stellt den sehenswerten Schocker nun - deutschsprachig und in einer High-Tech Fassung für sechs Musiker - als Wiener Erstaufführung auf die Bretter des Theaters Akzent. An Professionalität lässt die Produktion, die im Sommer auch als "Open-Air" in Bruck an der Leitha gespielt werden soll, keine Wünsche offen. Bühne, Kostüme, Besetzung, Chor: perfekt, fast schon zu naturalistisch-schön und fehlerlos, um wahr zu sein.
Salzburger Nachrichten, 2. 5. 2000
Bleicher Barbier mit irrem Blick:
Das Grusical "Sweeney Todd"
Josef E. Köpplinger inszeniert das schwarzhumorige Grusical in expressionistisch verwickeltem, düsteren Ambiente mit stellenweise penetrantem Lichtdesign und kann dabei auf ein durchwegs starkes Darstellerteam bauen... Standing Ovations für das sehenswerte Stück...
Der Standard, 2. 5. 2000
Lauter schaurige Pastötchen
Auch in Klagenfurt liefert der Intendant eine in sich stimmige, sehr dynamische Produktion mit einem exzellenten Ensemble ab, dem - als Vorahnung auf das Kommende - großteils schon bei der Ankündigung der "Mär von Sweeney Todd" die Haare zu Berge stehen.
Uschi Loigge, Kleine Zeitung, 31. 10. 2009
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Feine blutige Musical-Pastete
"Sweeney Todd" erlebte großartig umgesetzt im Theater Akzent seine Wiener Erstaufführung.
Festival-Intendant Josef Ernst Köpplinger inszeniert bravurös und kommt ohne üppige Bühnentechnik bestens aus. Ein durchdachtes Bühnenbild das blitzschnelle Umbauten erlaubt, erzielt optimale Wirkung. Blut spritzt dekorativ, ein letztes Zucken der Unglücklichen, bevor der Delinquent über die Barbierstuhlrutsche in den Keller zum Fleischwolf flitzt... Fulminant geht es ins große Finale: Immer schneller werden die Szenenschlüsse. Die Leichen türmen sich, die Tochter erkennt den killenden Papa nicht, die als fies geoutete Pastetenbäckerin landet im Backofen, Sweeney Todd wird Opfer eines Verrückten. Wenn das nicht Brutalität ist... Wer sich bis 31.Mai nicht satt sehen kann, hat dann im Juli beim Musical-Festival Bruck/Leitha eine zweite Chance.
Die Presse, 3. 5. 2000
Sweeney Todd - Ein absoluter Glücksfall
London und New York boten anläßlich "20 Jahre 'Sweeney Todd'" konzertante Aufführungen dieses Sondheim-Musicals. In Wien wartete das Theater Akzent mit der Wiener Erstaufführung auf. Die Produktion entstand in Zusammenarbeit mit dem Musical Festival Bruck an der Leitha (wo sie im Juli gezeigt wird) und erwies sich als absoluter Glücksfall - und das nicht nur, weil der Musical-Thriller von Stephen Sondheim und Hugh Wheeler einfach grandios und vermutlich kaum umzubringen ist. Beste Voraussetzungen, die das Produktionsteam gekonnt nutzte. Obendrein erwies sich das kleine, etwa 450 Zuschauern Platz bietende Theater im 4. Wiener Bezirk mit seiner intimen Atmosphäre als optimal für 'Sweeney Todd': Die Bühne ist groß genug, um eine durchaus eindrucksvolle Kulisse aufzunehmen, der Zuschauerraum klein genug, um nahe am schaurig-traurig-witzigen Geschehen zu sitzen und nicht den Kontakt zu den Schauspielern zu verlieren.
Regisseur Josef E. Köpplinger trieb das Geschehen im konventionellen Inszenierungsrahmen bis zum großen Showdown packend voran. Köpplinger nahm die Charaktere ernst, zeichnete sie weniger skurril als Sweeney &- Co. sonst oft daher kommen. sorgte neben reichlich spritzendem Blut trotzdem noch für Witz.
Das Premierenpublikum bedankte sich mit lautstarkem Jubel für einen wunderbaren Musical-Abend, bei dem auch die musikalische Seite unter der Leitung von Walter Lochmann trotz kleiner Besetzung gefiel.
'Sweeney Todd' im Wiener Akzent ist der überzeugendste Beweis, dass man mit vergleichsweise bescheidenen Produktionsmitteln prächtiges Theater machen kann - wenn man's kann und vorausgesetzt, man hat ein tolles Stück. Hier kam endlich einmal wieder beides zusammen!
Das Musicalmagazin Musicals Juni / Juli 2000
Schocker in der Backstube
Nicht von gestern: Stephen Sondheims "Sweeney Todd" in Wien ...Ein Team um Regisseur Josef Köpplinger stellt den sehenswerten Schocker nun - deutschsprachig und in einer High-Tech Fassung für sechs Musiker - als Wiener Erstaufführung auf die Bretter des Theaters Akzent. An Professionalität lässt die Produktion, die im Sommer auch als "Open-Air" in Bruck an der Leitha gespielt werden soll, keine Wünsche offen. Bühne, Kostüme, Besetzung, Chor: perfekt, fast schon zu naturalistisch-schön und fehlerlos, um wahr zu sein.
Salzburger Nachrichten, 2. 5. 2000
Bleicher Barbier mit irrem Blick:
Das Grusical "Sweeney Todd"
Josef E. Köpplinger inszeniert das schwarzhumorige Grusical in expressionistisch verwickeltem, düsteren Ambiente mit stellenweise penetrantem Lichtdesign und kann dabei auf ein durchwegs starkes Darstellerteam bauen... Standing Ovations für das sehenswerte Stück...
Der Standard, 2. 5. 2000
Lauter schaurige Pastötchen
Auch in Klagenfurt liefert der Intendant eine in sich stimmige, sehr dynamische Produktion mit einem exzellenten Ensemble ab, dem - als Vorahnung auf das Kommende - großteils schon bei der Ankündigung der "Mär von Sweeney Todd" die Haare zu Berge stehen.
Uschi Loigge, Kleine Zeitung, 31. 10. 2009










