JOSEF ERNST KÖPPLINGER Regisseur - Intendant
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Willy Russel - Blutsbrüder (Blood Brothers) -
Theater Akzent / Musicalfestival Bruck/L. - [1998]

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Ein Triumph fürs Theater Akzent: Spontan sprang das (Promi)Publikum nach der österreichischen Erstaufführung von Willy Rüssels Musical "Blutsbrüder" von den Sitzen. Begeisterter Jubel! Josef Ernst Köpplinger ist mit seiner poetischen, berührenden und zuletzt packenden Inszenierung ein Wurf gelungen.

Ein Triumph fürs Theater Akzent: Spontan sprang das (Promi-)Publikum nach der österreichischen Erstaufführung von Willy Rüssels Musical "Blutsbrüder" von den Sitzen. Begeisterter Jubel! Josef Ernst Köpplinger ist mit seiner poetischen, berührenden und zuletzt packenden Inszenierung ein Wurf gelungen. Köpplinger gibt der Aufführung im Londoner Ziegelbühnenbild (Martin Warth) Tempo, Farbigkeit, Witz, Ironie (ein bisserl hätte er streichen können). Die Tanzszenen Ricarda - Ludigkeits begeistern. Walter Lochmann exekutiert Russels Musik effektvoll.

Das Ereignis ist das junge Sänger-Schauspielerteam, das - perfekt geführt - alles überbietet, was Wien seit langem an "jungem"Musical gesehen hat.

Karlheinz Roschitz, Kronen Zeitung 5.10.1998
Rasanz und Menschlichkeit

Applaus, Jubel, Standing ovations im Theater Akzent. All dies galt der Wiener Erstaufführung des Musicals "Blutsbrüder", das im Londoner West End seit 15 Jahren vor ausverkauftem Haus läuft und die großen Bühnen vom Broadway bis Australien erobert hat. Willy Russell ist uns allen als Autor von" Shirley Valentine" und "Educating Rita" bekannt.

Doch da er sich von jung auf viel mit Musik beschäftigte, war es sein Wunsch, auch einmal ein Musical zu schreiben. Diesen Wunsch hatte er sich eben Anfang der achtziger Jahre erfüllt. Und nun hat die banale, aber mitreißend erzählte Geschichte von den Zwillingsbrüdern, die als Babys getrennt wurden und unter ganz unterschiedlichen Bedingungen aufwuchsen, auch uns erreicht.

"Blutsbrüder" wird vom erstklassigen musikalischen Leiter der Wiener Aufführung Walter Lochmann als "Schauspieler-Musical", vom hervorragenden Regisseur Josef E. Köpplinger als "Musical für Schauspieler" bezeichnet. Denn der Text hat hier Vorrang, der Stil der Musiknummern ist größtenteils balladesk, und "NurSänger" wären in diesem Stück zweifellos verloren.

Das Bühnenbild (Martin Warth) ist in seiner brillant funktionierenden Einfachheit (die Umbauten geschehen durch verschieben von "Mauerteilen") bestechend, die Kostüme (Ingo Krügler) setzen minutiös Akzente, die Choreographie (Ricarda Ludigkeit) ist mitreißend, die Band begeistert.

Wiener Zeitung, 6. 10. 1998
Ein Musical vom letalen Bruderzwist

...Kein High-Tech-Bühnenspiel und auch kein Kostümschinken: Auf eher kahler Bühne erzählt Regisseur Josef Ernst Köpplinger von Klassenunterschieden, Erwachsenwerden wie dem charakterprägenden Einfluß des Lebensverhältnisse und schaffte es dabei, ohne Tempoverlust zwischen Tragödie und Komödie zu pendeln.

Der Standard 7. 10. 1998
Die Sensation

Der international erfolgreiche Regisseur Josef E. Köpplinger hat mit Schauspielern wie Sona MacDonald, Stephen Wapenhans oder Martin Niedermair eine Aufführung auf die Bühne gestellt, die den Vergleich mit London oder NewYork nicht zu scheuen braucht.

Wiener Blatt, 10/1998
 
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